Tja, kleine Schnecke, damit müssen wir bei Dir leben, Du hast nun mal die „ Eyes of a tiger“, aber auch die lieben wir an Dir und das wird uns bestimmt noch öfter passieren. Tun wir gern, dafür haben wir ja Dich.
Wir haben viele nette Leute am Freitag und Sonntag kennen gelernt und viele schöne Hunde gesehen und Paul hat am Sonntag noch ein richtig schönes Vatertagsgeschenk nachträglich bekommen, seine Tochter Akippi des pattes legeres erreichte in der Jugendklasse ein V1 und wurde Jugendsiegerin.
Am Donnerstag machten sich Avril und Paul zu ihrer ersten gemeinsamen Reise, in diesem
Jahr, nach Oldenburg auf. Auf dieser Route liegt auch Paulas Domizil und so wurde
kurzerhand ein Küstenbriardweekend eingeleitet. Paula, noch immer nicht läufig, nahm
uns alle mit offenen Armen auf und war begeistert. Endlich Action in der Bude. Alle
Bälle wurden weggeräumt (es könnten ja Missverständnisse aufkommen) und der Garten
zum Spielparadies erklärt. Paul war wie immer begeistert von seiner Schwester und
gab sich alle Mühe ihr zu gefallen. Zu viel Mühe wie sich am Freitagabend dann bestätigte.
Am Freitag fuhren Paul und Avril dann nach Oldenburg zur „1. Nationale Oldenburg“
und schlugen sich dort nicht schlecht:
Paul : V3 und
Avril: V1, VDH-CHA, CAC Res.
Heidrun begleitete uns und Paul ließ sie keinen Augenblick aus den Augen. Zusätzlich
war er extrem an jedem 4-beinigem, fauve farbenem Rockzipfel interessiert. Kaum zurück
in Langen wurde Paula erst einmal gründlich abgecheckt und... natürlich, klar, wurde
ja auch langsam mal Zeit: Paula ist läufig! Das erklärte alles. Da muss also der
große Bruder erstmal vorbeischauen damit die Prinzessin in die Gänge kommt. Zu unserem
Leidwesen, denn mit Paul war nun nichts mehr so richtig anzufangen und so entschlossen
wir uns schon am Samstagabend wieder nach Oldenburg zu fahren um am Sonntag an der
CACIB teilzunehmen. Und hier unsere Ergebnisse: Paul: V2 und Avril: SG 1
18.10.2009
Nach fast einem Jahr Ausstellungsabstinenz sollte Paula auf der Nationalen in Dortmund starten.
Und da es Avril und ihrem A-Team-Bäuchlein richtig gut geht, hat Britta sich kurzerhand entschlossen mich und Paula nach Dortmund zu begleiten und mit Paula im Ring zu starten. Puh, mir plumpsten gleich mehrere Steine vom Herzen als Britta mir diese freudige Mitteilung machte. Ich hatte mir schon überlegt, was ich diesmal an Beruhigungsmittelchen einnehmen sollte, denn wenn ich mit Paula im Ring stehe, bin ich vor Aufregung das reinste Nervenbündel. Meine Aufregung überträgt sich dann auf Paula und schon ist das Chaos perfekt.
Britta hatte sich für Freitagnachmittag angekündigt und ich war guter Dinge... bis das Telefon klingelte. Britta stand in Glücksstadt vor der Fähre, na ja vor der Fähre traf es nicht so ganz, sie stand irgendwo in der Warteschlange ca. 2 Stunden weit entfernt. Mir wurde wieder ganz mulmig, ...die Fähre hatte wegen Sturm und Hochwasser den Betrieb vorübergehend eingestellt. Kurze Zeit später dann Entwarnung: die Fähre fährt wieder und Britta, die Gute, harrte tapfer aus. Sie trotzte Sturm, Regen und Wellen um dann endlich gegen 18:00 Uhr sicheres Gefilde zu erreichen. Paula freute sich zwar tüchtig über das Erscheinen von Britta, vermisste aber ihren Bruder Paul, sie konnte gar nicht fassen, dass er diesesmal zu Hause bei seiner schwangeren Schnecke geblieben war um Pfötchen zu halten.
Am Samstagmorgen (gefühlte tiefste Nacht), ziemlich müde, machten wir drei uns dann auf den Weg nach Dortmund. Nach all den Anstrengungen und Aufregungen waren wir froh, ohne weitere Zwischenfälle, pünktlich angekommen zu sein. Gegen Mittag wurde dann die Offene Klasse Hündinnen in den Bewertungsring gerufen und ich hielt mich ausser Sichtweite von Paula, etwas Abseits vom Ring, was die schlechte Qualität der Fotos erklärt, auf.
Das Ergebnis meiner Abwesenheit konnte sich sehen lassen: Britta und Paula erliefen sich den 1. Platz: V 1, VDH-CHA
Nun konnten wir ganz entspannt durch die Hallen schlendern, um die Babyausstattung für den, Anfang November, erwarteten Nachwuchs von Avril und Paul zu ergänzen. Gegen 19:00 Uhr sind wir dann völlig geschafft, aber durchaus zufrieden zu Hause angekommen.
Liebe Britta, dass Du trotz Sturm und Hochwasser gekommen bist um mit uns nach Dortmund zu fahren war alles andere als Selbstverständlich... dafür, ein ganz, ganz großes Dankeschön!!!